26. Jänner 2014, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg

"ERSESSENE KUNST - DER FALL GURLITT"
TAGUNG


Die Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg organisiert anlässlich des Fundes von mehr als 1200 Bildern und Zeichnungen in der Schwabinger Wohnung des betagten Kunsthändlersohns Cornelius Gurlitt eine Tagung mit den historische, rechtlichen und ethischer Dimensionen des Falls Gurlitt, sowie die Verbindung aller dreier jenseits einer rein positiven rechtlichen Beurteilung auseinandersetzt Ein weiterer Aspekt ist die mediale Seite des Falls. Die Tagungs-beiträge beschäftigen sich mit Kunsthandel und Museumspraxis vor und nach 1945, der Geschichte der Sammlung Gurlitt, der Klassifizierung von Kunstsammlungen als Raubkunst, Beutekunst u. ä. und thematisieren historische und gegenwärtige Aspekte der Restituierungspraxis.

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